Über uns

tl_files/thandos/bilder/Buchenwald-Kathleen-Basenjis240.jpgIch bin Kathleen Thomas, geboren am 15. September 1978. Hunde begleiten mit bereits seit meiner frühesten Kindheit. Schon oft musste ich mir Geschichten darüber anhören, dass ich bereits als Baby von sechs Monaten mit dem großen Schäferhund meiner Oma gespielt habe. Erinnern kann ich mich nicht mehr daran, wohl aber daran, dass irgendwann ein neuer Hund bei meiner Oma einzog - ein kleiner schwarzer Mischlingswelpe. Susi sollte sie heißen und wurde meine beste Freundin. Ich war damals noch in der Grundschule und hatte viel Zeit mit ihr zu spielen und zu toben. Doch leider musste Susi nach ein paar Jahren in eine neue Familie umziehen. Da sie nun weiter weg wohnte, konnte ich sie nicht mehr besuchen. Der Abschied fiel mir sehr schwer und so stand für mich schon sehr früh, dass ich irgendwann einen eigenen Hund haben würde.

Doch es sollte eine ganze Zeit dauern. Inzwischen lernte ich meinen heutigen Mann, Olaf Thomas, geboren am 6. Oktober 1973, kennen. Auch er kennt Hunde bereits aus seiner Kindheit, weil seine Eltern immer Hunde hatten. Aber er selbst hatte viele Jahre eine eigene Katze und wollte auch gern wieder eine Katze als Haustier haben. Da wir zudem aufgrund unserer Berufe häufig den ganzen Tag nicht zu Hause waren, wurde das Thema Haustier erst einmal auf Eis gelegt.

Erst 2006 änderte sich die Situation wieder. Olaf hatte mittlerweile eine leichte Allergie gegen Katzenhaare ausgebildet, so dass eine Katze als Haustier nicht mehr zur Debatte stand, und auch beruflich hatte sich bei ihm einiges verändert. Als Selbständiger hatte er sein Büro in unserem Wohnhaus und konnte sich seine Zeit frei einteilen. Doch wir wollten nichts überstürzen. Schließlich hat man dem Tier gegenüber eine Verantwortung und kann es nicht einfach wieder abschieben, wenn sich die Idee dann als doch nicht so gut herausstellt. So sind wir regelmäßig mit einem Golden und einem Labrador Retriever einer befreundeten Züchterin spazieren gegangen. Und nach vier Monaten waren wir uns dann sicher. Wir wollen einen eigenen Hund.

Als uns dann in einem Buch über die unterschiedlichen Hunderassen, der Basenji auffiel, waren wir sofort Feuer und Flamme. Die Rasse-Eigenschaften passten einfach perfekt. Ein Hund, der nicht bellt, sich säubert, wie eine Katze, nicht den typischen Hundegeruch verströmt und dann auch noch für Tierhaarallergiker geeignet ist, das war einfach zu schön, um wahr zu sein.

Im Internet suchten wir nach weiteren Informationen über den Basenji und fanden so auch eine sehr nette Züchterin. Nicole Bräuer telefonierte stundenlang mit uns und beantwortete geduldig alle Fragen.

tl_files/thandos/bilder/Kuscheln-mit-Olaf240.jpgIm Mai 2007 sahen wir dann das erste Mal einen echten Basenji. Nicole hatte uns die Kontaktdaten der Familie Krause gegeben, die zwei schwarz-weiße und einen rot-weißen Rüden aus ihrer Zucht hatten. Wir waren sehr aufgeregt und die Basenjis haben uns beide total begeistert. Besonders den rot-weißen Rüden hätten wir am liebsten gleich mit nach Hause genommen. Er war so grazil in seiner Erscheinung, freundlich in seiner Art und einfach nur unheimlich lieb. Während unseres Besuches lag er zwischen Olaf und mir auf dem Sofa und hat sich von uns streicheln lassen. Wie gesagt, wir hätten ihn am liebsten gleich mitgenommen.

Im Sommer 2007, nach einem Besuch bei Nicole Bräuer, bestellten wir dann endlich einen Welpen. Nun hieß es abwarten...

Doch erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. Bei einem weiteren Besuch hat Nicole uns erzählt, dass Otis, der rot-weiße Rüde von Krauses, ein neues Zuhause suche. Würden wir statt des Welpen auch einen ausgewachsenen Hund nehmen? Ja, Otis hatte uns so begeistert, dass wir uns relativ schnell entschieden, ihn zu uns zu holen.

Am 15. September 2007 zog Otis bei uns ein. Er war das beste Geburtstagsgeschenk, das ich je bekommen habe. Wir haben uns sehr schnell aneinander gewöhnt. Otis hat es sehr genossen, beide Menschen ganz für sich zu haben und die neue Umgebung auf langen Spaziergängen erkunden zu können.

Aber der Welpe ging uns nicht ganz aus dem Kopf. Zwei Hunde? Sollten wir das wirklich wagen? Otis würde sich bestimmt über eine Spielgefährtin freuen, und wir wollten doch auch so gern einen Welpen.

So kam es dann, dass am 10. Februar 2008 auch noch die kleine Basenji-Hündin Senya bei uns einzog. Und sie liebte Otis vom ersten Augenblick. Er musste sich allerdings erst an sie gewöhnen, irgendwie war sie ihm wohl noch zu klein. Aber das änderte sich ja schnell...

tl_files/thandos/bilder/Senya-und-Otis-auf-Sessel-mit-Maus240.jpgHeute sind die beiden ein Herz und eine Seele. Einer ohne den anderen ist gar nicht vorstellbar für uns.

Beruflich habe auch ich mich inzwischen für die Selbständigkeit entschieden und habe meinen Arbeitsplatz ebenfalls in unserem Wohnhaus. Senya und Otis dürfen uns also jeden Tag ins Büro begleiten. Sie liegen dann in ihren Körbchen und warten darauf, dass wir eine kleine Pause brauchen. Dann sind sie sofort bereit für einen Spaziergang, ein kurzes Spiel oder eine Streicheleinheit.